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Voice Dream Reader zum Lesen und Hören von Büchern

Voice Dream Reader ist eine App zum Vorlesen lassen von Epubs ohne DRM, PDFs und Textdateien. Die Oberfläche ist zwar in Englisch, doch nicht so umfangreich, dass das Erlernen kein größeres Problem werden dürfte.
Vorgelesen werden die Texte mit den gut verständlichen Acapela-Stimmen. Im Lieferumfang ist nur eine englische Stimme enthalten. Deutsche Stimmen müssen per in App Kauf erworben werden. Bücher kann man aus iTunes, Dropbox oder dem Web importieren. Die voiceOver-Anpassung ist sehr gut.Voice Dream Reader im App Store
Petra Raissakis am 4.5.13 13:06


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Die Ofengeschichte

Wir backen ja sehr gern. Deshalb war es besonders ärgerlich, dass unser Herd zunehmend verrückt spielte. Kuchen waren innen teigig und außen unregelmäßig gebräunt, Ober- und Unterhitze wollte sowieso nicht mehr richtig, und als dann auch noch die Heißluftfunktion mehr schlecht als recht funktionierte, beschlossen wir endgültig, dass da ein neuer Herd her muss.

Nun ist das aber gar nicht so einfach, wenn zwei kochen wollen, der eine blind, der andere sehbehindert. Jeder hat so seine Voraussetzungen, die gegeben sein müssen, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Für Falk muss die Beleuchtung stimmen. Bei genügend Herden passt die nicht. Ich brauche nach Möglichkeit Knöpfe, die einrasten, damit ich die Schalterstellung erkennen kann.

Erst einmal machten wir uns im Internet kundig, was es denn überhaupt alles so gibt und was wir davon brauchen bzw. haben möchten. Da habe ich nicht schlecht gestaunt! Mein Herd war 20 Jahre alt, da gabs noch keine so schönen Dinge wie Selbstreinigung oder Automatikprogramme, die wissen, wann der Kuchen fertig ist.

Dass wir einen Herd wollten, der sich selber reinigt, stand sofort fest. Denn Backrohr schrubben war mir schon immer verhasst. Diese Bedingung legte aber auch schon fest, dass wir kein ganz billiges Modell mehr kaufen würden, denn die haben keine Pyrolyse.

So weit so gut. Nun begann der schwierige Teil. Es gibt zwar von vielen Modellen im Internet die Bedienungsanleitung, aus der ist aber nicht ersichtlich, ob Drehknöpfe einrasten, ein Menü nach dem Einschalten immer an derselben Stelle beginnt ... Auch telefonisch ließ sich da nichts klären, denn es stellte sich heraus, dass es da viel zu viele Missverständnisse und Aneinandervorbeireden gibt, sodass man sich auf Infos nicht wirklich verlassen kann. Früher war es so, dass man sich im Geschäft die meisten Sachen anschauen konnte. Heute bestellt man aus dem Katalog und kauft die Katze im Sack. Das mag gehen, wenn man keine speziellen Bedürfnisse hat. Einem sehenden Menschen, der Displays lesen kann, ist es wahrscheinlich ziemlich egal, ob ein Drehknopf einrastet oder einfach durchdreht. Auch ist es kein Problem, wenn sich der Herd nach erneutem Einschalten Einstellungen von vorhin gemerkt hat.

Wir konnten und wollten nicht die Katze im Sack kaufen. Und es sah schon fast so aus, als würden wir uns doch wieder für ein Billigstmodell entscheiden müssen und auf diese vielen, gerade für uns sehr praktischen Funktionen verzichten müssen. Die meisten Hersteller haben hier in Graz keinen Schauraum, wo man die Geräte in eingeschaltetem Zustand vor sich hat. Und die teureren Geräte sind in den Geschäften meist nur auf Bestellung erhältlich. Zufällig wurde Falk dann doch noch fündig und sah ein Spitzengerät von M***e in einem Laden. Dabei stellte er fest, dass der Herd zwar ein sehr umfangreiches Menü hat, aus dem man mit einem Drehknopf auswählt und durch Drücken desselben bestätigt, dass der Herd aber „dumm“ ist und bei erneutem Einschalten immer an der gleichen Stelle beginnt. Dieser Hersteller ist auch der einzige, der einen Schauraum hat. Dort konnten wir uns in Ruhe mit den Geräten beschäftigen. Schließlich haben wir uns für ein Spitzengerät entschieden, weil das all unsere Wünsche und Bedürfnisse abdeckt. Empfehlen kann ich einen solchen Kauf für blinde Menschen trotz allem nicht. Der Herd liefert zwar super Ergebnisse, aber es erfordert sehr viel Kopfarbeit und Konzentration, wenn man den Herd als Blinder bedienen will. Die erste Zeit braucht man unbedingt jemanden, der im Display mitschaut, bis man das Einstellen im Schlaf beherrscht. Und selbst dann können immer wieder mal Fehler auftreten, weil man sich beim Drehen verzählt hat ... Der Herd spielt jedenfalls alle Stückchen, und die Ergebnisse sind mit unserem Alten, selbst in seiner Blütezeit, nicht vergleichbar.
Petra am 7.3.06 08:17


Verkalkt

Nein, keine Sorge, ich leide nicht an Verkalkung, habe noch nicht vergessen, wor?ber ich schreiben m?chte. Aber, unsere liebe, gute, nicht mehr ganz junge Kaffeemaschine vergisst immer wieder, wozu sie eigentlich da ist, n?mlich, um den Fr?hst?ckskaffee zuzubereiten, und zwar p?nktlich zum Fr?hst?ck und nicht erst danach. Ich habe mir ohnehin schon angew?hnt, als Allererstes Kaffee zu kochen, und trotzdem, sie schafft es immer wieder, erst danach mit ihrer Arbeit fertig zu sein. Da spuckt, dampft und gluckst sie vor sich hin, und jedes Mal, wenn man denkt, nun hat sie?s endlich geschafft, geht*s weiter. Nachdem es sich nicht gerade um ein billiges Modell handelt, haben wir es nat?rlich immer wieder mit Entkalken versucht. Dann ging?s wieder ein paar Wochen etwas besser. Aber das Grazer Wasser ist f?rchterlich, da verkalkt alles binnen k?rzester Zeit. Und bei der Maschine konnte man den Wasserbeh?lter auch nicht abnehmen, was das Reinigen zus?tzlich erschwert. Nachdem das gute Ding nun schon wieder, drei Wochen nach der letzten Entkalkung, eine gute halbe Stunde brauchte, haben wir gestern eine Neue erstanden. Die braucht nur sieben Minuten, hat eine Warmhaltekanne, einen abnehmbaren Wasserbeh?lter und kocht Kaffee f?r zehn Tassen. Einziger Nachteil ist ihr Schalter. Er springt nach dem Draufdr?cken wieder in seine Ausgangsposition zur?ck, und er befindet sich an einer ung?nstigen Stelle, dass er unabsichtlich gedr?ckt werden kann. Aber sonst ist nun das Fr?hst?ck gerettet!
Petra am 14.12.05 12:44


Oh, wie ich mich freue!

Wie sch?n ist es doch, am Morgen von unserem schneeschaufelnden Hausmeister geweckt zu werden. Wie wunderbar war die Rutschpartie auf dem nassen, schmierigen Zeug. Und wie angenehm wird es wieder sein, sich Gesichtsverletzungen an den Schneestangen zuzuziehen, die heute wieder aufgestellt werden. Jeder Hausbesitzer kramt schnell den letzten M?ll, der sich nur irgendwie an eine Hauswand lehnen l?sst, aus dem Keller, auch wenn die Latten scharfkantig oder mit N?geln versehen sind. Egal, ob sie den ganzen Gehsteig brauchen und man auf die Stra?e ausweichen muss. Hauptsache, die Warnungen sind aufgestellt. Dabei m?sste der Hausbesitzer eigentlich auch eine R?umung des Daches veranlassen, denn die Lawinen st?ren sich nicht an Schneestangen und fallen wann immer und wo immer es ihnen passt auf den Boden. Wenn man "Gl?ck" hat, wird man von diesem Geschenk von oben erschlagen. Wirklich toll, dass es schneit!!!

Mehr dazu in Rund oder eckig, wie h?tten Sie's denn gern???. Da kann man auch eine Schneestange bewundern.
Petra am 24.11.05 10:16


Wie Blinde Farben sehen

Einen sehr interessanten Artikel zu diesem Thema gibt es auf www.farbimpulse.de.
Petra am 17.11.05 08:20


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